Ein Angebot der Evotec GmbH, Arnsberg

Prototypen fräsen als Musterteil

Prototypen fräsen, ohne sich die Serie zu verbauen: Mit Ihrer Zeichnung prüfen wir, ob die Serie gefräst, gestanzt, gebogen oder als Rohrteil entstehen kann.

Auf einen Blick

Prototypin Arnsberg aus dem Vollen gefräst
Serienwegegestanzt, gebogen, Rohr oder gefräst – je Prüfung
Musterwerden berechnet (AGB Ziff. 2 b)
Terminin die Anfrage – wir sagen offen, ob er machbar ist
3D-Druckbieten wir nicht an; der Check sagt, wann er passt
Rendering eines Beispielteils: drei Bearbeitungsstufen derselben Lagergabel aus Aluminium nebeneinander – links das gesägte Rohteil als Block, in der Mitte das geschruppte Teil mit Treppenstufen an den gerundeten Wangen, rechts die fertig gefräste Lagergabel mit Querbohrung, Bund, Senkbohrungen und Fasen.
  1. 01Rohteil
  2. 02geschruppt
  3. 03fertig
Rendering eines Beispielteils: Lagergabel aus Aluminium – Rohteil, geschruppt, fertig

Prototypen, die an die Serie denken

Ein Prototyp soll zeigen, ob die Konstruktion hält, was sie verspricht. Aussagekräftig ist er aber nur in den Punkten, in denen er dem späteren Serienteil gleicht: Werkstoff und Zustand, Wanddicken, Radien, die Lage von Bohrungen und Kanten. Wer den Prototyp aus einem dicken Block fräst, obwohl die Serie ein gebogenes Blech werden soll, prüft ein steiferes Teil als das, das später ausgeliefert wird – und erlebt die Überraschung erst beim ersten Serienteil.

Deshalb klären wir bei jedem Prototyp zuerst den Serienweg. Bleibt das Teil ein Frästeil, fräsen wir den Prototyp so, wie später auch die Serie entsteht. Soll es ein Stanz- oder Biegeteil werden, bekommt schon der Prototyp die Blechdicke und die Innenradien der Serie. Rohr- und Profilteile bearbeiten wir bereits als Muster am Rohr oder Profil selbst.

Skizze: gleiche Funktion, zwei VerfahrenLinks eine Lagergabel als massives Frästeil mit Fuß, zwei Wangen und Querbohrung, rechts dieselbe Funktion als Stanz- und Biegeteil aus 3 mm Blech: ein U mit Bohrung in beiden Schenkeln. Dazwischen ein Pfeil. gleiche Funktion Prototyp: aus dem Vollen gefräst DIN 8580: Trennen (Fräsen) Serie: gestanzt und gebogen Trennen (Scherschneiden) und Umformen (Biegen)
Skizze eines frei konstruierten Beispielteils: links die Lagergabel als massives Frästeil, rechts dieselbe Funktion als Stanz- und Biegeteil aus 3 mm Blech. Soll die Serie aus Blech entstehen, gehört die Form rechts schon in den Prototyp.

Kurzabfrage

Der Prototyp-zu-Serie-Check

Wählen Sie Teilform und Werkstoff Ihres Teils. Die Kurzabfrage zeigt sofort, wie der Prototyp entsteht und welcher Serienweg für diese Form in unserem Werk belegt ist: gefräst, gestanzt und gebogen, als Rohr- oder Profilteil oder als Baugruppe.

Merkmale wie Biegungen oder innere Hohlräume, die Jahresmenge und einen Kostenvergleich mit Ihren eigenen Zahlen nimmt der volle Check auf – er übernimmt Ihre Auswahl von hier.

Diese Kurzabfrage braucht JavaScript. Ist es in Ihrem Browser abgeschaltet, finden Sie auf der Seite des vollen Checks drei fertig ausgewertete Teile zum Nachlesen.

Zum vollen Check

Teilform Ihres Teils

Wählen Sie eine Teilform – dann erscheinen hier der Weg des Prototyps und der Weg in die Serie.

Ihre Eingaben werden nicht übertragen und nicht gespeichert.

Warum ein Stanz- und Umformbetrieb Prototypen fräst

Stanz- und Biegeteile, bearbeitete Rohre, Schweißbaugruppen und pulverbeschichtete Teile sind das Kerngeschäft der Evotec GmbH in Arnsberg. Im selben Werk stanzen und formen wir Blech von 0,2 bis 15 mm Dicke – mehr dazu unter Stanz- und Umformtechnik im eigenen Werk.

Für das Fräsen der Prototypen steht in Arnsberg ein vertikales 3-Achs-Bearbeitungszentrum Mazak VCN510C-II. Besteht ein Prototyp aus mehreren Teilen, fügt unsere Baugruppenfertigung sie zusammen – geschweißt, geklebt oder geschraubt – und montiert die Gruppe; auch der Prototypenbau zählt dort zu den Leistungen.

Für Ihr Projekt heißt das: Wer das Musterteil fräst und die Serienverfahren im eigenen Werk hat, sieht an Ihrer Zeichnung beide Seiten – das Frästeil von heute und das Serienteil von morgen. Eine kleine Änderung an Radius, Wanddicke oder Teilung, rechtzeitig vorgeschlagen, kann den Weg zu einem Stanz- oder Biegeteil öffnen.

Diese Seite ist für Entwicklung und Konstruktion, Versuchsbau und junge Unternehmen geschrieben, die einen Prototyp fertigen lassen und die Serie dabei schon im Blick haben. Welche Verfahren für Ihr Teil in Frage kommen, zeigt der Check in wenigen Klicks; ob sie sich rechnen, klären wir mit Ihrer Zeichnung.

Muster und Termin

Prototypen und Muster stellen wir grundsätzlich in Rechnung; den Preis nennt Ihnen das Angebot, Einzelheiten zu Mustern regelt Ziffer 2 b unserer Verkaufs- und Lieferungsbedingungen.

Einen festen Termin schreiben Sie in die Anfrage. Wir prüfen vor dem Angebot, ob er zu halten ist, und sagen es Ihnen offen; eine feste Eilfrist oder eine Lieferung am selben Tag sagen wir nicht zu. Wie Sie Termin und Stückzahl am besten angeben, steht unter Einzelteile und Termine.

Ein flacher Prototyp aus Platte wird nicht in Pratzen gespannt: Er liegt auf dem Vakuumtisch der Mazak, das Rüsten fällt kurz aus, und dem Fräser steht nichts im Weg. Bei sehr kleinen Teilen lassen wir Stege zur Restplatte stehen, bis die Konturen fertig sind.

Wann 3D-Druck besser passt

Innere Kanäle, Gitterstrukturen und Hohlräume ohne Öffnung erreicht kein Fräser; additive Verfahren bauen solche Formen Schicht für Schicht auf. Auch für ein frühes Formmuster, das nur Größe, Griff und Einbauraum zeigen soll, kann ein gedrucktes Teil genügen.

3D-Druck bieten wir nicht an. Der Check sagt Ihnen trotzdem, wann er für Ihren Prototyp die bessere Wahl sein kann – ein Muster, das das Falsche prüft, kostet am Ende mehr Zeit als der Umweg über einen anderen Anbieter. Den ausführlichen Vergleich finden Sie unter Gefräster Prototyp oder 3D-Druck.

Häufige Fragen

Fräsen, wenn der Prototyp aus dem Werkstoff der Serie bestehen und belastbar sein soll: Er entsteht aus Platte oder Block mit bekannten Eigenschaften. 3D-Druck, wenn innere Kanäle oder Gitter nötig sind, die kein Fräser erreicht. 3D-Druck bieten wir selbst nicht an; den ausführlichen Vergleich finden Sie unter Gefräster Prototyp oder 3D-Druck.

Ja, Prototypen und Muster sind kostenpflichtig; den Preis nennt das Angebot. Einzelheiten zu Mustern regelt Ziffer 2 b unserer Verkaufs- und Lieferungsbedingungen. Planen Sie mehrere Runden mit geänderter Zeichnung, nennen Sie das gleich in der Anfrage.

Meist ja, wenn es den Werkstoff als Platte oder Block gibt; entscheidend ist dann der Zustand, den Sie auf der Zeichnung angeben, bei Aluminium etwa T6 oder H22. Soll die Serie aus Blech entstehen, fräsen wir den Prototyp aus Blech oder Platte; ob wir die Dicke Ihres Blechs fräsen können, klären wir mit der Anfrage. Aluminium fräsen wir im eigenen Werk; ob das auch für Ihren Werkstoff gilt, klären wir mit der Anfrage.

Ob die Serie gefräst, gestanzt oder gebogen, als Rohr- oder Profilteil oder als Schweiß- oder Montagebaugruppe entstehen kann – alles Verfahren aus unserem eigenen Werk. Der Prototyp-zu-Serie-Check gibt einen ersten Hinweis; die Prüfung machen wir mit Ihrer Zeichnung.

Prototyp anfragen – den Weg in die Serie prüfen wir gleich mit

Senden Sie uns Ihre Zeichnung, gern mit STEP-Datei, und nennen Sie Stückzahl, erwartete Jahresmenge und Ihren Termin. Sie hören von uns mit Rückfragen zur Zeichnung oder direkt mit einem Angebot, dazu mit unserer Einschätzung, welcher Serienweg für Ihr Teil in Frage kommt.

Zur Alten Ruhr 4a, 59755 Arnsberganfragen@evotec-gmbh.de